Seife
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Ich bin zweifellos verrückt … (Bilderflut)

… anders kann das gar nicht sein, wenn man in einer einzigen Wochen 6 verschiedene Chargen Seife siedet – davon 4 verschiedene Ziegenmilchseifen.
Wobei … schuld an den vielen Ziegenmilchseifen ist mein Mann, der hat mir die Ziegenmilch gebracht.

Mögt ihr die bunten Seifen zuerst sehen?
Oder die Ziegenmilchseifen?
Hm … nehmt euch vielleicht einen Kaffee, das könnte ein längerer Post werden.

Fangen wir mit den Milchseifen an.

Numero uno:

Für einen Buddha war auch noch genug Leim übrig:

Die Farbe stimmt nicht ganz. Er ist durchaus auch grün, aber um einiges heller, als die Seifen aus der Blockform, da er nicht so stark gegelt hat.

Rezept ist bei allen gleich und kommt zum Schluss.
Duft: OMG Olive von NG
Die Farbe kommt bei dieser Seife von U-Makeitup Chartreuse Sparkle

Due:

Eigentlich sollte auch sie den Olivenzweigstempel auf den Bauch gedrückt bekommen, aber Leute …
… ich konnte mich nicht überwinden. Diese Seife ist die mit großem Abstand glatteste Milchseife, die ich je gemacht hab.
Seidig und samtig fühlt sie sich an, diese Haptik konnte ich einfach nicht zerstören und so ist sie nackt beblieben, nur die Seiten hab ich gestempelt.

Duft: keiner

Tre:

In diese Seife durften kleingeschnippelte Ringelblumenblütenblätter (was für ein Wort!) rein und sie duftet so herrlich nach Sommer.

Duft: eine Mischung aus Gingko Limette (Behawe), Honeysuckle (NG) und Neroli naturident (Kosmetikmacherei)

Quattro:

Das wiederum ist die mit Abstand weißeste Milchseife, die ich je gesiedet hab.
Obwohl sie gut warm wurde hat sie sich farblich gar nicht verändert.
Danke Dandelion, dass ich mit deinen Formen spielen darf. Die sind so unglaublich schön, ich bin ganz verliebt. Speziell in diese Mani-Steine.

Duft: keiner

So, damit sind wir durch, mit den Milchseifen.
Jetzt noch das Rezept nach dem fast alle Seifen entstanden sind – Ausnahme: die letzte, die weiße Milchseife.
Rezept:
70% Olive (das gute, heilige Olivenöl von einer griechischen Kooperative), 22% Kokos, 4% Shea (nativ und ein Traum, diese Sheabutter – ich würd mich reinlegen, wenn ich in den Kübel passen würde) und 4% Rizi.
Bei der ganz weißen Seife hab ich das Olivenöl durch Distelöl ersetzt.

Lauge:
1:1,5 (NaOH:gesättigter Sole), die restliche Flüssigkeit ist in Form von gesalzener (auch gesättigt) Ziegenmilch direkt in die geschmolzenen Fette gewandert.

Ganz Schluss ist noch nicht mit den Ziegenmilchseifen.
Eine Portion wartet noch im Kühlschrank auf mich.
Und da meine Kaffeeseife für die Küche aus ist …

So, aber ganz fertig sind wir trotzdem noch nicht:

Auch zwei bunte Seifen sind entstanden.
Eine davon beim gemeinschaftlichen Facetimeseifeln mit Dandelion:

Bei der hab ich mir auch die Technik der Pünktchen von ihr ausgeliehen.

Rezept:
schon wieder das 70er mit Shea, wie bei den Milchseifen, allerdings mit „nackter“ Lauge
Duft:
eine ätherische Mischung aus „Meerchen“ (auch von Dandlion), Litsea Cubeba, Coriander und schwarzem Pfeffer

Und last but not least – Delial:

Die auch wieder nach Strand duftet und in Natura ganz wunderbar durchscheinend ist, was mir leider nicht gelungen ist, auf den Fotos einzufangen.

Rezept: je 25% Kokos, Schmalz, Distelöl, 21% Sonnenblume und 4% Rizi
Lauge: voller Wasseranteil (ausnahmsweise – sonst hab ich ja immer max. 30%) und nur Zucker, kein Salz
Duft: Gingko Limette, Honeysuckle und Neroli ni

So, ihr habt tapfer durchgehalten und ich wünsch euch noch einen schönen, gemütlichen, sauberen Sonntag und geh meine Kaffeeseife machen.

3 Kommentare

  1. Liebe Claudia
    Toll geschrieben – schöne Werke und Fotos und ich bin sicher, jedes einzelne davon ist ein herrliches Pflegeschätzchen <3
    Liebe Grüsse
    Sandra

  2. fleißig warst du und jedes Stück eine Pracht!!! Mal wieder
    großes Seifenkino <3
    Liebe Grüße
    Tina (sidbabe)

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