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Es ist soweit…

…mein letzter Arbeitstag ist gekommen.

Jetzt sitz ich hier in der Ordi, mit Herzerlweh und Tränen in den Augen und kann mir gar nicht vorstellen, beim besten Willen nicht, dass ich hier ab heute 17 Uhr nicht mehr arbeite.
Klar werd ich die besten Arbeitskollegen der Welt besuchen kommen, werd mich mit Manchen auch privat treffen, ich werd auch sicher mal als Patientin hier reinschneien, aber das ist nicht dasselbe.

Noch bemüh ich mich krampfhaft nicht loszuheulen, aber wie lang ich das noch aushalte…ich weiß es nicht.

Dabei weiß ich doch, dass ich das Richtige tu, das es wichtig für mich ist, was Neues zu probieren, zu schauen was noch auf mich wartet…
Ich bin 44, wenn ich mich beruflich verändern will, dann ist jetzt die vermutlich letzte Gelegenheit dazu.
Daher hab ich den Schritt in die Ungewissheit gewagt (manche von meinen Lesern werden es von früheren Posts wissen). Ich hab meinen Job gekündigt, was mir sehr schwer gefallen ist nach 13 Jahren.
Aber mein Hirn braucht Nahrung, ICH brauch eine Herausforderung und muss weg von der täglichen Routine, die ich fast nicht mehr ertragen hab.
Lang hab ich mich mit der Entscheidung herumgeschlagen – beim derzeitigen Arbeitsmarkt einen sichern Job zu kündigen…das kann leicht nach hinten losgehen.
Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt und ich weiß ganz sicher, dass ich es bereut hätte, wenn ich es nicht gewagt hätte und so hoffe ich zu gewinnnen.

Wenn nicht ist es auch ok, IRGENDWAS werd ich schon finden und dann mach ich halt weiter einen Job, der mich nicht fordert – aber ich habs zumindest versucht…

Jetzt hoff ich nur, dass ich mich nicht im Laufe des Tages komplett auflöse und den Abschied ohne große Tränenorgien überstehe.

Wehmütige Grüße
eure Mini

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