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Stutenmilchseife …

… klingt erstmal echt herrlich.
Ist sie auch.

Allerdings würde ich keine Stutenmilch mehr kaufen, seitdem ich gelernt habe, dass das Melken für die Stuten nicht gerade lustig ist.
Mein Milchpulver allerdings deswegen nicht zu verwenden wäre auch blöd, also genieße ich diese Seifen noch.

Gegelt hat sie nicht, aber ich hab sie sanft gewärmt  (bei 50 Grad im Backrohr) und so war der Verseifungsprozess trotz allem innerhalb von ein paar Stunden abgeschlossen, ohne dass sie sich nennenswert verfärbt hat.

Auch der Schaum kann sich sehen lassen.

Hier ganz kurz aufgeschäumt:

Hier ein wenig länger:

Also in Anbetracht, dass die Seife erst 2 Tage alt ist, einfach nur schön!
Und auch schon sehr sanft zur Haut – von austrocknen keine Spur.
Sie duftet auch herrlich nach einer schönen zitronigen ÄÖ-Mischung.

Mal was Anderes …

… als Seife.
Ich bastel ja generell gerne herum.
Unter Anderem mach ich auch gerne sogenannte Travelers Notebook Cover, für Papierkalender.
Denen bin ich schon seit vielen Jahren verfallen.
Als ich das erste Mal auf diese Ledercover aufmerksam geworden bin, konnte man die in Europa nirgendwo bestellen, oder kaufen.
Also bin ich schon damals dazu gezwungen gewesen, mir eins selbst zu basteln.
Mittlerweile gibt es viele Hersteller und die Dinger sind echte Luxusartikel.
Ich bin mir ja meist zu geizig, sowas zu kaufen und mach sie mir deswegen selbst.
Neuerdings auch gerne mal mit Seitentaschen um Zettelchen, Visitenkarten, etc. darin unterzubringen.
Jetzt hab ich die Größe geändert und mir zu Weihnachten das erste Mal ein solches Cover bei Pedori Vienna bestellt.
Allerdings ist das Handarbeit und die Lieferzeit beträgt 8 Wochen.
Das ist selbstverständlich vollkommen ok, aber nachdem Geduld nicht meine Kernkompetenz ist, hab ich mir für die neue Größe und meinen neuen Kalender ein Wartecover gebastelt.
Und das möchte ich euch gerne heute zeigen:

Auch das Stifttäschchen hab ich selbst gemacht, hier sieht das Leder langsam recht schön geliebt aus.

Von diesem Jahr verabschieden …

…  möchte ich mich mit einer Seife, die ich ganz besonders liebe.
Dieses Jahr sind weniger Seifen entstanden, als in all meinen Siederjahren zuvor.
Und wenn, dann waren es meist sehr schlichte Seifen, ohne viel Schnickschnack.
Einerseits, weil das wirklich meine absolut bevorzugte Art Seife ist, andererseits, weil ich wirklich ordentlich beschäftigt war, dieses Jahr.
Und das soll bitte kein Jammern sein, gar nicht.
Ganz im Gegenteil.
Dieses Jahr, zählt zu einem der besten.
Ich hab eine Arbeit, die mich erfüllt.
Ich hab eine tolle Familie die gesund und munter ist und die sich richtig gut versteht.
Ich hab Erfahrungen machen dürfen, die mich sehr glücklich machen und bei denen ich mich privilegiert und dankbar fühle, dass ich sie hab machen dürfen.

Soviel zu meinem Jahresrückblick – es war ein richtig gutes Jahr!

Genug gesäuselt, jetzt kommt eine meiner absoluten Lieblingsseifen.

Lorbeerölseifen sind einfach nur toll!

Ich liebe den Duft dieser Seife, der ausschließlich vom Lorbeeröl kommt.
Ich liebe die Haptik, die diesmal wieder absolut glatt und seidig ist.

Diese Seife in den Händen zu drehen ist – für mich – ein absoluter Hochgenuss und ich muss immer ein paar Stücke davon in meinen Seifenkisten haben, sonst werd ich nervös.

Gestempelt hab ich sie wieder mit meinem Buchstabenstempelset, diesmal mit dem Gummihammer reingeklopft, was wirklich gut funktioniert hat.

Gefüllt hab ich meine Silikonblockform, mit rustikalem Topping (ich finde, gerade diese Seife darf gerne rustikal sein), wobei Leim für eine schlichte Einzelform übrig blieb, die ziemlich makellos ausschaut.
Ich bin nicht sicher, was mir besser gefällt?

Das Rezept ist ein altes aus 2016:
48% Olivenöl, 28% Lorbeeröl, 24% Babassuöl, 2TL Zucker und ein kleiner TL Salz

Hiermit verabschiede ich mich vom Jahr 2019.
Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch, übertreibt es nicht mit dem Feiern (ich werde früh schlafen gehen, denn ich werde morgen arbeiten und Silvester ist eh gar nicht meins) und wir lesen uns wieder in 2020!

 

Am letzten Drücker …

… möchte ich euch noch eine Seife zeigen, die ich – auf Wunsch meines Sohnes – für Weihnachten gesiedet hab – eine Neuauflage meiner Knusperhäuschen von vor einigen Jahren.

Eigentlich mach ich ja schon seit Jahren keine echten Weihnachtsseifen mehr.
In der Regel kann die niemand mehr sehen, nach Weihnachten und riechen auch nicht.
Aber des Kindes Wunsch, ist der Mutter Befehl und er hat sich explizit diese Seife gewünscht, der Herr Polizist.

Entstanden ist sie schon Ende November und alle Stücke haben ein Zuhause gefunden.
Hat irgendwie doch tatsächlich wieder viel Spaß gemacht, diese Neuauflage.
Rezept:  ist ein einfaches 25er
Duft: Apfel Zimt (ich glaub von Behawe)
Für die Farbe hat Kakaopulver gesorgt.

Ein neuer Stempel …

… für Olivenölseifen ist eingezogen und ich bin ziemlich verliebt in ihn.


Der ergänzt meine anderen beiden Stempel einfach ganz toll, wie ich finde.

Die Seife an sich ist absolut nix besonderes.
Schlicht und einfach und genau wie ich sie liebe.

Ich glaube, so werd ich meine obligatorische Natur pur-Seifenserie heuer gestalten.

Das Rezept:
Natur pur mit Cupuacubutter, statt der üblichen Kakaobutter und mit einem unberechneten Löffelchen Lanolin
Duft:
eine ätherische Mischung aus Zitrone, Petitgrain und Neroli naturident

K & K Seife und eine bunte …

… sind vergangenes Wochenende entstanden.
K & K steht hier nicht für Königlich & Kaiserlich, sondern für Kürbiskern & Kastanie.

Wie schon in den Jahren zuvor, steht mir im Herbst der Sinn nach Kastanienseife und ich finde Kürbiskernöl rundet diese Herbstseife hervorragend ab.
Natürlich wird die Seife ziemlich braun, aber ich finde die Farbe unglaublich appetitlich und ich liebe den Duft, der gereiften Seifen.
Üblicherweise verwende ich keinen Duft für diese Seife, aber diesmal hab ich mit einer zitronigen ÄÖ-Mischung beduftet.
Die verliert sich natürlich ziemlich, während der Reifezeit, aber es bleibt etwas zurück, das mir sehr gut gefällt.
Frisch und sauber und einfach seifig, riechen diese Seife dann.

Das Topping hab ich mit einer Gabel gezogen und an einer Seite mit dem Löffel aufgehäufelt.
Ein wenig Goldmica drübergestreut und voila…mir gefällts.

Das Rezept ist:
50% Olivenöl, 30% Kürbiskernöl, 10% Kokosöl, je 5% Lanolin und Rizinusöl
Die Lauge ist aus Kastaniensud mit Salz und Zucker.
Duft:
Zitrone, Bergamotte, Grapefruit, Orange 7fach und etwas Benzoe

Die zweite Seife ist mal wieder ein wenig bunter.

Leider hat der Leim ein wenig angedickt, aber es ging gerade noch.
Der Swirl ist dadurch nicht ganz so gut gelungen, wie erhofft, aber was solls.
Warum der Leim angedickt hat, ist mir ein Rätsel, denn auch hier hab ich ausschließlich mit ÄÖs beduftet, die mir allesamt als unproblematisch bekannt sind und das Rezept ist auch nicht neu.
Keine Ahnung also, manchmal ists halt so…

Dafür glitzern die Farben, speziell das Türkis, ganz wunderschön und die SEife ist gaaaanz glatt.

Rezept: Traumschaum mit Olive
Duft: siehe K & K Seife

Schönes Wochenende wünsch ich euch allen, genießt es!

Zwei Samstagsseifen …

… einmal wie gehabt, einmal inspiriert von Bettie.

Anlässlich meines neuen Kirschblütenstempels musste Kirschblütenseife her.
Mit dem Stempel, das muss ich noch üben.
Er gefällt mir unheimlich gut, aber man sieht ihn zuwenig.
Ohne Mica vor allem.
Mit Mica wird der Stempelabdruck aber nicht wirklich schön, weil er so filigran ist, dass zuviel Mica dazwischen hängen bleibt und der Abdruck damit nicht schön definiert ist.

Leider ist das Licht heut nicht ideal zum fotografieren und somit haben sich die Seifen geweigert, wirklich gut aufs Foto gebannt zu werden.

Rezept war bei beiden:
25% Kokos
15% Schmalz
10% Shea
je 20% Sonnenblume HO und Reiskeimöl
je 5% Rizinus, Jojoba

Duft: jap. Cherry Blossom von NG

Einen schönen Restsonntag wünsch ich noch …

Und noch eine Kopie …

… diesmal von Moja.
Und zwar so gut wie eins zu eins.
Zumindest was die Optik betrifft.
Das Rezept ist ein anderes.
Aber Mojas Seife hat mir so gut gefallen, dass ich einfach nicht anders konnte, als sie nachzumachen.
Und ich bin wirklich zufrieden, denn sie ist ganz klasse geworden.


Die Matte hab ich zerschnitten, so dass sie in meinen kleinen 6er Divi passt.
Zumindest eine Reihe.
In die restliche Fläche passt ganz hervorragend eine andere Matte:

So sind fünf (statt 6) Stücke entstanden.
Die Trennstege muss man zwar weglassen und damit kommt die eigentliche Herausforderung, nämlich das anschließende – gerade – schneiden.
Denn dabei bin ich absolut keine Heldin, vor allem, was das Schneiden einer Seifen”platte” betrifft.
Aber es hat ganz gut geklappt.

Sie besteht aus:
Babassuöl, Sheabutter, Mandelöl, Distelöl ho und Reiskeimöl
Beduftet ist sie mit:
Cherry Blossom von NG

Gesehen, verliebt und …

… schamlos geklaut!

Ich kanns nicht mehr sagen, wo ich diese Seife gesehen habe.
Wer Seife macht, kennt das vermutlich.
Man surft durchs Netz auf Instagram, Pinterest, YouTube usw. auf der Suche nach Inspiration.
Genauso mach ich es auch oft.
Dann seh ich eine Seife, sie hängt sich an den Teil des Gehirns, der für Seife zuständig ist und bleibt da.
Aber leider hab ich mir den Urheber dieser Seife nicht gemerkt, ich hoffe sie wird mir verzeihen.

Eigentlich bin ich ja kein großer Fan von ganz schwarzen Seifen.
Ich mag den grauen Schaum nicht (und ich schaffe es nie, dass dunkle Seifen weiß schäumen) und ich mag auch das dunkle Geschmiere in der Seifenschale nicht.
Aaaber, sie sind halt schon sehr edel und ab und zu packts mich dann doch.

So ist gestern eine ganz schwarze Seife mit güldenem Topping entstanden.


Und ich muss sagen, ich find sie wirklich schön.

Sie fühlt sich ganz samtig an und es sind so gut wie keine Luftbläschen zu sehen.
Die sind bei schwarzer Seife immer ganz besonders ärgerlich, weil man sie noch viel mehr sieht, als bei hellen Seifen.

Beduftet ist die Gute ausschließlich mit Patchouli und sie besteht aus:
Kokosöl, Olivenöl, Avocadoöl, Reiskeimöl und Lanolin.
Gefärbt ist sie mit med. Kohle (ein guter TL auf 500 g GFM).

Und die nächste Kopie ist gerade im werden.
Da weiß ich aber die Urheberin – das ist Moja.

Schönen Sonntag noch und genießt das herrliche Spätsommer/Frühherbst Wetter.

Nachtrag:
Liebe Seifenkollegen haben mir auf die Sprünge geholfen, wo ich die Seife gesehen hab und somit kann ich jetzt auch die Urheberin dieser Seife hier verlinken: Tree Marie Soapworks

DANKE ihr Lieben!

Unser Haus war eine …

… Baustelle!
Und zwar seit Februar!
Alles war eingerüstet, vor den Fenstern sind die Bauarbeiter auf und ab geklettert und haben uns neue Fenster und eine neue Wärmedämmung und Fassade gemacht.
Dementsprechend war alles abgedunkelt und ich bin mir schon vorgekommen wie ein Grottenmolch.
So konnte ich auch nix fotografieren, denn ohne Licht …
Also nicht, dass ich jetzt wahnsinnig viel geseifelt hätte und die Seifen, die ich gemacht habe, waren auch allesamt schlicht und einfach.

Aber seit drei Wochen ist das Gerüst weg, die verdunkelten Fenster sind wieder entdunkelt und auch auf den Balkon kann man wieder raus.
Und weil meine Nichte dieses Wochenende zu Besuch war und sie Lust hatte mit mir eine Seife zu machen, haben wir gemeinsam geseifelt, was richtig viel Spaß gemacht hat.

So ist eine ganz schlichte Seife, aber mit wertvollen Inhaltsstoffen, entstanden:

Rezept:
52% Bio Olivenöl
26% Bio Babassuöl
12% Bio Sheabutter
6% Jojobaöl
4% Rizinusöl
1 TL Kaolin (auf 500 g GFM)

Duft: die äth. Öle Zitrone, Limette, Petitgrain
Ich kann euch sagen, diese Seife duftet unglaublich gut, zumindest noch.
Wie immer mit den Zitrusdüften verfliegt er leider, aber beim reifen entwickelt sich daraus – in Verbindung mit dem guten Olivenöl, ein sehr angenehm, feiner, sauberer Duft.

Die zweite Seife ist endlich wieder mal etwas bunt und ich hab eine ziemliche Freude damit.

Sie ist ganz hell und komplett luftbläschenfrei.

Rezept: ein einfaches 25er aus Kokos, Olive, Mandel und Shea
Duft: Margarita und Teakwood & Cardamom von NG