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Bisschen Frühling …

… zumindest in Form von Seife.
Auch wenn draußen langsam aber sicher der Frühling Einzug hält, die meisten von uns bekommen davon – aufgrund der momentanen Situation – nicht soviel mit, wie sie gerne würden.
Glücklich sind alle, die einen Garten oder einen Balkon haben.
Vor allem für alle, die sich gerade im Homeoffice oder in der Kurzarbeit befinden.
Ich hab ja das Glück, dass ich in einem Beruf arbeite, der weiter arbeiten darf und auch muss.
So hab ich zumindest in der Arbeit meine sozialen Kontakte, auch wenn die Rahmenbedingungen aktuell nicht gerade angenehm und lustig sind.
So befinde ich mich im Moment entweder in der Arbeit oder daheim.
Aber da müssen wir durch und wir werden das auch schaffen und irgendwann wird sich die Situation auch wieder normalisieren … Stück für Stück …

Na jedenfalls hab ich mir den Frühling geseifelt.
In Form einer ganz einfachen Seife mit schönen Inhaltsstoffen.

Sie duftet herrlich und hat eine wunderbar samtige Haptik.

Verziert mit meinem Kirschblütenstempel, der auf dieser Seife richtig schön rauskommt.

Rezept: 25% Kokos, 25% Bio-Olive, 21% Reisekeim, 15% Shea, 10% Kakao, 4% Rizi
dazu Kaolincreme und Seide
Duft: jap. Cherry Blossom von NG

Das wars schon wieder von mir.
Bleibts gesund und haltets alle die Ohren steif.

Schlicht und einfach …

… Seife.
Ja, mal wieder hab ich zwei ganz einfache ungefärbte Seifen gesiedet.
Viel gibts also zu diesen Seifen nicht zu erzählen.
Zumindest, was die Optik betrifft,

Die erste Seife ist mal wieder meine Lieblingsaleppostyle Seife.

Diesmal hab ich ihr ein wenig Milch gegönnt.
Ansonsten ist das Rezept, wie immer.

Rezept:
48% Olivenöl, 28% Lorbeeröl, 24% Babassuöl, 2TL Zucker und ein kleiner TL Salz
Ein Esslöffel Ziegenmilchpulver in einem Schluck Wasser aufgelöst.
Unbeduftet

Die zweite Seife macht optisch auch nicht viel mehr her, ist aber was den Inhalt betrifft, besonders.
Denn ich hab Dandelions Vinola nachgesiedet.

Das Rezept hab ich vollkommen übernommen.
Das Besondere bei ihr ist, dass in den Seifenleim auch noch Coldcream reinkommt.

Die Seife ist wunderbar weiß und ist lange weich geblieben.
Sie hat sich auch unglaublich schwer stempeln lassen, was man hier gut sehen kann:

Aber waschen tut sie ganz besonders schön.
Sie schäumt unglaublich gut und fluffig, sodass ich mir schwer tu, sie aus der Hand zu legen.
In den momentanen Zeiten ist aber langes Händewaschen eh nicht das Schlechteste was man tun kann und so genieße ich diese Seife, obwohl sie noch ganz jung ist.

Sie trocknet meine Hände überhaupt nicht aus, duftet herrlich und ist sicher nicht das letzte Mal gesiedet worden.

Das Rezept kann ich nicht genau verraten, da es nicht meins ist aber drin ist:
Olivenöl, Kokosöl, Sheabutter, Schmalz und Rizinusöl und 50 g Coldcream, bestehend aus Bienenwachs, Cetylalkohol, Mandelöl und Wasser.
Duft: Margarita von NG

Ich hoffe ihr seid alle noch gesund und wünsche euch, dass ihr es auch bleibt.
Versucht aus der verordneten Isolation das Beste zu machen.
Macht wozu ihr sonst nie Zeit habt.
Macht was euch Spaß macht.
Lernt was Neues.
Genießt die Entschleunigung und die Stille.
Ich hoffe wir alle werden aus dieser Erfahrung etwas mitnehmen und lernen.
Und bitte, bitte bleibt daheim, wenn ihr nicht arbeiten gehen müsst, das kann Leben retten.
Wir müssen auf unser Gesundheitssystem und unsere Ärzte und Pfleger gut aufpassen, sonst haben wir bald Zustände wie in Italien und das möchte wirklich niemand!

Bleibts gesund!

Irgendwas ist ja immer …

… im Moment bin ich krank.
Die ersten vier Tage hats mich echt niedergestreckt.
Also so richtig, mit den ganzen Tag herumliegen und maximal vom Bett auf die Couch wechseln und wieder zurück.
Am Tag 4 hat mir dann schon alles weh getan von der Herumkuglerei und außerdem hat mein Hirn wieder angefangen zu arbeiten.
YT hat geglüht und mir alle möglichen (und unmöglichen) Videos vorgeschlagen.
Mir war schlicht und einfach soooo langweilig, dass ich auf blöde Ideen gekommen bin.
Eine davon war, dass ich mir ja eigentlich die Haare abschneiden und meine 4 Dreads entweder auskämmen, oder auch einfach abschneiden könnte!
Und wenn ich die Dreads abschneide, könnte ich mir ja eigentlich auch einen Undercut machen, dann wärs nicht mehr so heiß im Nacken … Chrmchrm…

Also dazu muss man sagen, dass meine Mähne seit …. pfffhhhhh … keine Ahnung … 18- 20 Jahre keinen Frisör mehr gesehen hat!
Ich schneide selber und ich färbe selber (3-4 x im Jahr versuche ich mein früheres Blond wieder zu bekommen – im Sommer erledigt das eh die Sonne).
Lange Haare hatte ich mein ganzes Leben lang – bis auf einmal, wo ich mir dringend eingebildet hab, dass ich auch mal kurze Haare will.
Die Frisörin hat fast geweint, meine Mutter hat der Schlag getroffen (ich war 12 und mit meiner Freundin in den Ferien) und ich habs … naja sagen wir mal … ab dem 2. Tag nach dem Schnitt, für mindestens ein Jahr bereut!
Das war der damals kleinen Claudia eine Lehre und so war das Kürzeste was ich hatte ein schulterlanger Pagenkopf.
Aber seit locker 20 Jahren, waren meine Haare lang.

Also gut, ich hab mich also von der Couch ins Bad begeben – es war so ca. irgendwas zwischen 23 Uhr und 1 in der Früh (wenn man 4 Tage mehr oder weniger geschlafen hat, dann braucht man irgendwann einfach keinen Schlaf mehr) und da stand ich im Bad, die Schere in der Hand und die Worte meines Mannes im Kopf “Is mal wieder soweit?” und “Du wirst es wieder bereuen!” und “Mach wast willst!”

… also es ist dann doch nicht, wie geplant Schulterlang geworden, sondern nur 20 cm kürzer.
Vor dieser Aktion gingen mir die längsten Haare bis knapp oberhalb von meinem Hintern, jetzt gehen die längsten bis zum BH.
Also lang sind sie noch immer.
Von Vorne sieht man gar nix, von Hinten nur wenn man aufmerksam ist und von den 4 Dreads hab ich jetzt nur noch 3 (den einen, der zu hoch oben saß und immer gestört hat, beim frisieren, hab ich ausgekämmt).

Ok … warum erzähl ich das eigentlich?
Interessiert vermutlich kaum bis überhaupt niemanden.
Aber jetzt hab ich schon solange getippt, jetzt bleibst stehen.

Und wer tapfer bis hierher durchgehalten hat, oder runtergescrollt hat, dem zeig ich jetzt meine letzten Seifen.

Also wie gesagt ich bin krank  – mit der Tendenz zum gesund werden und ich hatte mehr als genug Zeit auf YT und FB und IG und allen möglichen anderen Plattformen herumzusurfen und mir Seifenbilder anzuschauen und die neuesten Seifentrends …
Und trotz der Erfahrung der letzten Jahre, die klar zeigt, Seife machen sollte man nur, wenns einem gut geht (also ICH zumdindest), weil sonst wirds nix, oder zumindest ist das Ergebnis meilenweit von dem entfernt was man gerne möchte.

Was soll ich sagen, es war auch diesmal so!
Auf Instagram hab ich eine wunderschöne Seife entdeckt (also nicht nur eine natürlich), an deren Optik ich mich anlehnen wollte.
Farben ähnlich und auch den Swirl ähnlich.
Die Seife ist von der genialen Kinoshitakazumi und ich dachte, das kann ich doch auch.
Locker aus dem Handgelenk …


Das geht schon …
Schaut euch den Link an…
… habt ihr ihn angeschaut?

Dann …
… findet den Fehler:

Tja, der Leim war zu flüssig, ich hab zu eng geswirlt und somit – zumindest zum Teil – eine graubraune Einheitssuppe bekommen.

Allerdings ist diese Seife ein Chamäleon.
Je nach Licht schaut sie ein wenig anders aus.
In der Sonne strahlt sie durchaus.

Und sie ist sooooo glatt!
Und sie duftet gut und sie hat ein schönes Rezept:
36% Olive
36% Reiskeim
24% Kokos
4% Rizi
Duft:
Margarita von NG und Japanese Grapefruit von Behawe
Und ganz hässlich ist sie auch nicht, wenn man das Vorbild mal gepflegt vergisst.

Dann kam mir der momentane Hype wieder unter die Finger, historische Seifen zu sieden.
Allen voran die Schwedische Eiweiß-Lanolin Seife.
Nau … also da kann ja mal schon überhaupt nix passieren.
Eine einfache weiße (ungefärbte) Seife mit einem angenehmen Duft …
Tz … das schaff ich doch locker, auch mit Fieber (was ich aber eh nicht hatte).
Also meine liebste Seifensiederin Dandelion als Vorbild genommen, bzw. mit ihr mal schnell ein bissl Telefonaustausch betrieben und ihr Rezept verwendet.

Ok, ok, also das mit dem Eiklar in der Seife ist möglicherweise doch nicht gaaaaanz  so locker, weil es kann andicken.
Gut, also eigentlich ist das ja auch kein Problem, weil ich bin ja immerhin kein Anfänger (ich hoffe ihr hört die Selbstironie heraus?), schon gar nicht bei einer ungefärbten Seife.
Ging auch soweit alles richtig gut.
Der Leim hat wieder Erwarten absolut nicht angedickt, alles war gut und homogen und hat gut gerochen und dann hab ich sie zum wärmen ins leicht warme Backrohr (gemeinsam mit der Divi-Seife) gestellt.
Brav hab ich immer wieder mal nach ihr gesehen, weil Ei und so, das kann gut mal aufheizen und es soll doch bitte nix schief gehen, so auf den letzten Metern.

Tja und dann …
… bin ich der Couch eingepennt!
So richtig schön lange und natürlich ist passiert, was nicht hätte passieren dürfen!

Für die Eiweißseife wars zu lang zu warm und sie hat eine gewaltige Gelphase erlebt.
So richtig schön flüssig ist sie geworden und mir ist Böses geschwant, als ich sie aus der Wärme in die Kälte (den Balkon) befördert hab.
Ein weiteres Nickerchen später hab ich sie aus der Form befreit und geschnitten und mich zu Tode geärgert!

Naja, fast.
Es hätte schlimmer kommen können.
Zwar ist ihr wirklich zu warm geworden und nach dem Schneiden war sie doch recht … unglatt und auch feucht innen drin.
Klassisch zu warm geworden.
Aber nach dem kompletten Abkühlen hab ich sie gehobelt und siehe da, sie schaut nur so grisselig aus, sie ist es gar nicht.
Im Gegenteil, sie ist ganz glatt und eigentlich ganz fein.

Rezept nicht meins, daher ohne genaue Angaben:
Olive, Palm, Kokos, Lanolin, Rizinus, 2 Eiklar (auf 500 GFM) und Salz
Die Lauge  (Flüssigkeit ordentlich reduziert, wegen der Eier) hab ich mit Rosenhydrolat angerührt (ebenfalls von Dandelion übernommen)
Duft: Margarita von NG

Na servas!
Was für ein Roman!
Tut mir leid, aber wie gesagt … mir is fad!

Deswegen zeig ich euch jetzt auch noch kurz und schmerzlos zwei Seifen, die schon vor ein, zwei Wochen entstanden sind:

Rezept: Traumschaum mit Olive
Duft: Japanese Grapefruit von Behawe

Und zu guter Letzt eine Seife, mit deren Swirl ich absolut nicht zufrieden bin.
Der Leim hat angedickt, er ist nicht geflossen, sondern ist in die Form gebloabt und naja, schaut selbst:

Dieses Stück gefällt mir noch am besten, von allen anderen

… und trotzdem, irgendwie mag ich diese Seife.
Auch sie ist ganz glatt und Luftblasenfrei und sie riecht gut nach einer angenehmen ÄÖ Mischung.

Rezept:
Fragt mich nicht, ich habs vergessen.
Vermutlich eins der üblichen Verdächtigen.
Duft:
ÄÖ-Mischung (zitronig mit Neroli)

So und jetzt … jetzt ist echt Schluss!
Sorry für die Wortflut, aber ich bins echt nicht mehr gewöhnt so viel alleine zu sein.
So wenig rede ich sonst nie und ich genieße es auch irgendwie, trotzdem lang kann ich nicht mehr krank sein.
Freu mich schon wieder aus Arbeiten am Wochenende.

Habts gut und passt auf euch auf und ich verkneif mit grad den einen oder anderen Corona(virus)-Witz …

Stutenmilchseife …

… klingt erstmal echt herrlich.
Ist sie auch.

Allerdings würde ich keine Stutenmilch mehr kaufen, seitdem ich gelernt habe, dass das Melken für die Stuten nicht gerade lustig ist.
Mein Milchpulver allerdings deswegen nicht zu verwenden wäre auch blöd, also genieße ich diese Seifen noch.

Gegelt hat sie nicht, aber ich hab sie sanft gewärmt  (bei 50 Grad im Backrohr) und so war der Verseifungsprozess trotz allem innerhalb von ein paar Stunden abgeschlossen, ohne dass sie sich nennenswert verfärbt hat.

Auch der Schaum kann sich sehen lassen.

Hier ganz kurz aufgeschäumt:

Hier ein wenig länger:

Also in Anbetracht, dass die Seife erst 2 Tage alt ist, einfach nur schön!
Und auch schon sehr sanft zur Haut – von austrocknen keine Spur.
Sie duftet auch herrlich nach einer schönen zitronigen ÄÖ-Mischung.

Mal was Anderes …

… als Seife.
Ich bastel ja generell gerne herum.
Unter Anderem mach ich auch gerne sogenannte Travelers Notebook Cover, für Papierkalender.
Denen bin ich schon seit vielen Jahren verfallen.
Als ich das erste Mal auf diese Ledercover aufmerksam geworden bin, konnte man die in Europa nirgendwo bestellen, oder kaufen.
Also bin ich schon damals dazu gezwungen gewesen, mir eins selbst zu basteln.
Mittlerweile gibt es viele Hersteller und die Dinger sind echte Luxusartikel.
Ich bin mir ja meist zu geizig, sowas zu kaufen und mach sie mir deswegen selbst.
Neuerdings auch gerne mal mit Seitentaschen um Zettelchen, Visitenkarten, etc. darin unterzubringen.
Jetzt hab ich die Größe geändert und mir zu Weihnachten das erste Mal ein solches Cover bei Pedori Vienna bestellt.
Allerdings ist das Handarbeit und die Lieferzeit beträgt 8 Wochen.
Das ist selbstverständlich vollkommen ok, aber nachdem Geduld nicht meine Kernkompetenz ist, hab ich mir für die neue Größe und meinen neuen Kalender ein Wartecover gebastelt.
Und das möchte ich euch gerne heute zeigen:

Auch das Stifttäschchen hab ich selbst gemacht, hier sieht das Leder langsam recht schön geliebt aus.

Von diesem Jahr verabschieden …

…  möchte ich mich mit einer Seife, die ich ganz besonders liebe.
Dieses Jahr sind weniger Seifen entstanden, als in all meinen Siederjahren zuvor.
Und wenn, dann waren es meist sehr schlichte Seifen, ohne viel Schnickschnack.
Einerseits, weil das wirklich meine absolut bevorzugte Art Seife ist, andererseits, weil ich wirklich ordentlich beschäftigt war, dieses Jahr.
Und das soll bitte kein Jammern sein, gar nicht.
Ganz im Gegenteil.
Dieses Jahr, zählt zu einem der besten.
Ich hab eine Arbeit, die mich erfüllt.
Ich hab eine tolle Familie die gesund und munter ist und die sich richtig gut versteht.
Ich hab Erfahrungen machen dürfen, die mich sehr glücklich machen und bei denen ich mich privilegiert und dankbar fühle, dass ich sie hab machen dürfen.

Soviel zu meinem Jahresrückblick – es war ein richtig gutes Jahr!

Genug gesäuselt, jetzt kommt eine meiner absoluten Lieblingsseifen.

Lorbeerölseifen sind einfach nur toll!

Ich liebe den Duft dieser Seife, der ausschließlich vom Lorbeeröl kommt.
Ich liebe die Haptik, die diesmal wieder absolut glatt und seidig ist.

Diese Seife in den Händen zu drehen ist – für mich – ein absoluter Hochgenuss und ich muss immer ein paar Stücke davon in meinen Seifenkisten haben, sonst werd ich nervös.

Gestempelt hab ich sie wieder mit meinem Buchstabenstempelset, diesmal mit dem Gummihammer reingeklopft, was wirklich gut funktioniert hat.

Gefüllt hab ich meine Silikonblockform, mit rustikalem Topping (ich finde, gerade diese Seife darf gerne rustikal sein), wobei Leim für eine schlichte Einzelform übrig blieb, die ziemlich makellos ausschaut.
Ich bin nicht sicher, was mir besser gefällt?

Das Rezept ist ein altes aus 2016:
48% Olivenöl, 28% Lorbeeröl, 24% Babassuöl, 2TL Zucker und ein kleiner TL Salz

Hiermit verabschiede ich mich vom Jahr 2019.
Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch, übertreibt es nicht mit dem Feiern (ich werde früh schlafen gehen, denn ich werde morgen arbeiten und Silvester ist eh gar nicht meins) und wir lesen uns wieder in 2020!

 

Am letzten Drücker …

… möchte ich euch noch eine Seife zeigen, die ich – auf Wunsch meines Sohnes – für Weihnachten gesiedet hab – eine Neuauflage meiner Knusperhäuschen von vor einigen Jahren.

Eigentlich mach ich ja schon seit Jahren keine echten Weihnachtsseifen mehr.
In der Regel kann die niemand mehr sehen, nach Weihnachten und riechen auch nicht.
Aber des Kindes Wunsch, ist der Mutter Befehl und er hat sich explizit diese Seife gewünscht, der Herr Polizist.

Entstanden ist sie schon Ende November und alle Stücke haben ein Zuhause gefunden.
Hat irgendwie doch tatsächlich wieder viel Spaß gemacht, diese Neuauflage.
Rezept:  ist ein einfaches 25er
Duft: Apfel Zimt (ich glaub von Behawe)
Für die Farbe hat Kakaopulver gesorgt.

Ein neuer Stempel …

… für Olivenölseifen ist eingezogen und ich bin ziemlich verliebt in ihn.


Der ergänzt meine anderen beiden Stempel einfach ganz toll, wie ich finde.

Die Seife an sich ist absolut nix besonderes.
Schlicht und einfach und genau wie ich sie liebe.

Ich glaube, so werd ich meine obligatorische Natur pur-Seifenserie heuer gestalten.

Das Rezept:
Natur pur mit Cupuacubutter, statt der üblichen Kakaobutter und mit einem unberechneten Löffelchen Lanolin
Duft:
eine ätherische Mischung aus Zitrone, Petitgrain und Neroli naturident

K & K Seife und eine bunte …

… sind vergangenes Wochenende entstanden.
K & K steht hier nicht für Königlich & Kaiserlich, sondern für Kürbiskern & Kastanie.

Wie schon in den Jahren zuvor, steht mir im Herbst der Sinn nach Kastanienseife und ich finde Kürbiskernöl rundet diese Herbstseife hervorragend ab.
Natürlich wird die Seife ziemlich braun, aber ich finde die Farbe unglaublich appetitlich und ich liebe den Duft, der gereiften Seifen.
Üblicherweise verwende ich keinen Duft für diese Seife, aber diesmal hab ich mit einer zitronigen ÄÖ-Mischung beduftet.
Die verliert sich natürlich ziemlich, während der Reifezeit, aber es bleibt etwas zurück, das mir sehr gut gefällt.
Frisch und sauber und einfach seifig, riechen diese Seife dann.

Das Topping hab ich mit einer Gabel gezogen und an einer Seite mit dem Löffel aufgehäufelt.
Ein wenig Goldmica drübergestreut und voila…mir gefällts.

Das Rezept ist:
50% Olivenöl, 30% Kürbiskernöl, 10% Kokosöl, je 5% Lanolin und Rizinusöl
Die Lauge ist aus Kastaniensud mit Salz und Zucker.
Duft:
Zitrone, Bergamotte, Grapefruit, Orange 7fach und etwas Benzoe

Die zweite Seife ist mal wieder ein wenig bunter.

Leider hat der Leim ein wenig angedickt, aber es ging gerade noch.
Der Swirl ist dadurch nicht ganz so gut gelungen, wie erhofft, aber was solls.
Warum der Leim angedickt hat, ist mir ein Rätsel, denn auch hier hab ich ausschließlich mit ÄÖs beduftet, die mir allesamt als unproblematisch bekannt sind und das Rezept ist auch nicht neu.
Keine Ahnung also, manchmal ists halt so…

Dafür glitzern die Farben, speziell das Türkis, ganz wunderschön und die SEife ist gaaaanz glatt.

Rezept: Traumschaum mit Olive
Duft: siehe K & K Seife

Schönes Wochenende wünsch ich euch allen, genießt es!

Zwei Samstagsseifen …

… einmal wie gehabt, einmal inspiriert von Bettie.

Anlässlich meines neuen Kirschblütenstempels musste Kirschblütenseife her.
Mit dem Stempel, das muss ich noch üben.
Er gefällt mir unheimlich gut, aber man sieht ihn zuwenig.
Ohne Mica vor allem.
Mit Mica wird der Stempelabdruck aber nicht wirklich schön, weil er so filigran ist, dass zuviel Mica dazwischen hängen bleibt und der Abdruck damit nicht schön definiert ist.

Leider ist das Licht heut nicht ideal zum fotografieren und somit haben sich die Seifen geweigert, wirklich gut aufs Foto gebannt zu werden.

Rezept war bei beiden:
25% Kokos
15% Schmalz
10% Shea
je 20% Sonnenblume HO und Reiskeimöl
je 5% Rizinus, Jojoba

Duft: jap. Cherry Blossom von NG

Einen schönen Restsonntag wünsch ich noch …