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Zwei Samstagsseifen …

… einmal wie gehabt, einmal inspiriert von Bettie.

Anlässlich meines neuen Kirschblütenstempels musste Kirschblütenseife her.
Mit dem Stempel, das muss ich noch üben.
Er gefällt mir unheimlich gut, aber man sieht ihn zuwenig.
Ohne Mica vor allem.
Mit Mica wird der Stempelabdruck aber nicht wirklich schön, weil er so filigran ist, dass zuviel Mica dazwischen hängen bleibt und der Abdruck damit nicht schön definiert ist.

Leider ist das Licht heut nicht ideal zum fotografieren und somit haben sich die Seifen geweigert, wirklich gut aufs Foto gebannt zu werden.

Rezept war bei beiden:
25% Kokos
15% Schmalz
10% Shea
je 20% Sonnenblume HO und Reiskeimöl
je 5% Rizinus, Jojoba

Duft: jap. Cherry Blossom von NG

Einen schönen Restsonntag wünsch ich noch …

Und noch eine Kopie …

… diesmal von Moja.
Und zwar so gut wie eins zu eins.
Zumindest was die Optik betrifft.
Das Rezept ist ein anderes.
Aber Mojas Seife hat mir so gut gefallen, dass ich einfach nicht anders konnte, als sie nachzumachen.
Und ich bin wirklich zufrieden, denn sie ist ganz klasse geworden.


Die Matte hab ich zerschnitten, so dass sie in meinen kleinen 6er Divi passt.
Zumindest eine Reihe.
In die restliche Fläche passt ganz hervorragend eine andere Matte:

So sind fünf (statt 6) Stücke entstanden.
Die Trennstege muss man zwar weglassen und damit kommt die eigentliche Herausforderung, nämlich das anschließende – gerade – schneiden.
Denn dabei bin ich absolut keine Heldin, vor allem, was das Schneiden einer Seifen”platte” betrifft.
Aber es hat ganz gut geklappt.

Sie besteht aus:
Babassuöl, Sheabutter, Mandelöl, Distelöl ho und Reiskeimöl
Beduftet ist sie mit:
Cherry Blossom von NG

Gesehen, verliebt und …

… schamlos geklaut!

Ich kanns nicht mehr sagen, wo ich diese Seife gesehen habe.
Wer Seife macht, kennt das vermutlich.
Man surft durchs Netz auf Instagram, Pinterest, YouTube usw. auf der Suche nach Inspiration.
Genauso mach ich es auch oft.
Dann seh ich eine Seife, sie hängt sich an den Teil des Gehirns, der für Seife zuständig ist und bleibt da.
Aber leider hab ich mir den Urheber dieser Seife nicht gemerkt, ich hoffe sie wird mir verzeihen.

Eigentlich bin ich ja kein großer Fan von ganz schwarzen Seifen.
Ich mag den grauen Schaum nicht (und ich schaffe es nie, dass dunkle Seifen weiß schäumen) und ich mag auch das dunkle Geschmiere in der Seifenschale nicht.
Aaaber, sie sind halt schon sehr edel und ab und zu packts mich dann doch.

So ist gestern eine ganz schwarze Seife mit güldenem Topping entstanden.


Und ich muss sagen, ich find sie wirklich schön.

Sie fühlt sich ganz samtig an und es sind so gut wie keine Luftbläschen zu sehen.
Die sind bei schwarzer Seife immer ganz besonders ärgerlich, weil man sie noch viel mehr sieht, als bei hellen Seifen.

Beduftet ist die Gute ausschließlich mit Patchouli und sie besteht aus:
Kokosöl, Olivenöl, Avocadoöl, Reiskeimöl und Lanolin.
Gefärbt ist sie mit med. Kohle (ein guter TL auf 500 g GFM).

Und die nächste Kopie ist gerade im werden.
Da weiß ich aber die Urheberin – das ist Moja.

Schönen Sonntag noch und genießt das herrliche Spätsommer/Frühherbst Wetter.

Nachtrag:
Liebe Seifenkollegen haben mir auf die Sprünge geholfen, wo ich die Seife gesehen hab und somit kann ich jetzt auch die Urheberin dieser Seife hier verlinken: Tree Marie Soapworks

DANKE ihr Lieben!

Unser Haus war eine …

… Baustelle!
Und zwar seit Februar!
Alles war eingerüstet, vor den Fenstern sind die Bauarbeiter auf und ab geklettert und haben uns neue Fenster und eine neue Wärmedämmung und Fassade gemacht.
Dementsprechend war alles abgedunkelt und ich bin mir schon vorgekommen wie ein Grottenmolch.
So konnte ich auch nix fotografieren, denn ohne Licht …
Also nicht, dass ich jetzt wahnsinnig viel geseifelt hätte und die Seifen, die ich gemacht habe, waren auch allesamt schlicht und einfach.

Aber seit drei Wochen ist das Gerüst weg, die verdunkelten Fenster sind wieder entdunkelt und auch auf den Balkon kann man wieder raus.
Und weil meine Nichte dieses Wochenende zu Besuch war und sie Lust hatte mit mir eine Seife zu machen, haben wir gemeinsam geseifelt, was richtig viel Spaß gemacht hat.

So ist eine ganz schlichte Seife, aber mit wertvollen Inhaltsstoffen, entstanden:

Rezept:
52% Bio Olivenöl
26% Bio Babassuöl
12% Bio Sheabutter
6% Jojobaöl
4% Rizinusöl
1 TL Kaolin (auf 500 g GFM)

Duft: die äth. Öle Zitrone, Limette, Petitgrain
Ich kann euch sagen, diese Seife duftet unglaublich gut, zumindest noch.
Wie immer mit den Zitrusdüften verfliegt er leider, aber beim reifen entwickelt sich daraus – in Verbindung mit dem guten Olivenöl, ein sehr angenehm, feiner, sauberer Duft.

Die zweite Seife ist endlich wieder mal etwas bunt und ich hab eine ziemliche Freude damit.

Sie ist ganz hell und komplett luftbläschenfrei.

Rezept: ein einfaches 25er aus Kokos, Olive, Mandel und Shea
Duft: Margarita und Teakwood & Cardamom von NG

Seifengeschwister, oder vier Sonntagsseifen …

… vergangenen Sonntag ist der Seifengaul mit mir durchgegangen und ich “musste” ganz dringend vier! Seifen sieden.

Heut hab ich sie vor die Linse gezerrt, was nicht die beste Idee war, in Anbetracht der Lichtverhältnisse.
What shells, die Farben sind nicht gut getroffen, aber naja … Kunstlicht halt. 🤪
 
Entstanden ist die Bruderseife meiner letzten rosanen Seife,
Rezept:
Traumschaum mit Olive
Duft: eine holzig-frische ÄÖ-Mischung
zwei Seifengeschwister einfärbig in rosa und türkis (ich musste die angerührte Farbe verbrauchen)

Rezept: ein leicht mit Rizinusöl modifiziertes 25er Rezept
Duft:
rosa: eine Mischung aus Honeysuckle und jap. Cherry Blossom (beide von NG)
türkis: eine Mischung aus Salty Sailor und Amyris
und eine ganz schlichte 70%ige Olivenölseife mit Ziegenmilch, die leider – ganz ohne meine Hilfe oder Zutun, in eine ordentliche Gelphase gekommen ist und somit von der Haptik nicht so fein ist, wie sie gewesen wäre, hätte sie sich nur leicht erwärmt.

Rezept: Natur pur mit Ziegenmilch
Duft: ÄÖ Orange (von dem nicht viel übrigbleibt, das weiß ich, aber es verändert den Duft der Seife irgendwie positiv, wie ich finde).

Und ja, wie gesagt … bitte entschuldgt die Fotoqualität.
Manchmal ist der Hund drin und heute war das Licht richtig bescheiden, aber da ich die nächsten Tage weder Zeit noch Muse haben werde zu fotografieren und danach vermutlich gar keine Lust mehr, muss ich damit leben und ihr leider auch. :/

Also eigentlich …

… ist rosa ja nicht unbedingt meine Farbe.
Aber gestern war mir rosa zumute.
Und nach den ganzen schlichten Seifen (viel hab ich ja nicht geseifelt in den letzten Monaten und wenn dann meist ohne Farbe und Schnickschnack und meist hab ich sie noch nicht mal fotografiert) hatte ich mal wieder Lust den Swirl-Bügel zu schwingen.


Das Ergebnis gefällt mir sehr gut und es hat Spaß gemacht.
Es ist ein schlichtes Rezept aus Kokosöl, Palmöl, Sheabutter, Mandelöl, Reiskeimöl und Rizinusöl.
Der Duft ist Riceflower von Manske, der sehr brav war und sich vollkommen problemlos hat swirlen lassen.

Der Frühling …

… er kommt.
Endlich!
Die ersten warmen Tagen waren schon und sind gerade.
Das Thermometer zeigt 20 Grad, die Sonne scheint, die Vögel zwitschern und es duftet überall nach den blühenden Sträuchern.
Und die ersten Blumen sprießen schon aus der wieder grünen Wiese.

Mir war auch nach Frühling in der Seife.
Und so hab ich eine Seife nachgesiedet, die ich schon vor Jahren mal gemacht hab.
Ganz schlicht mit Blütentopping und herrlich frischem Duft.


So schlicht sie auch ist, diese Seife, so sehr freut sie mich.
Ganz glatt ist sie und seidig.

Das Rezept hier ist:
Natur pur mit einem guten Schluck (unberechnetem) Reiskeimöl
Duft:
Gingko Limette, Honeysuckle, Neroli naturident und Margarita

Regenbogenfarben gehen einfach immer …

… und sie schauen auch immer schön aus, finde ich zumindest.

Die Tage bei uns sind im Moment mehrheitlich grau und dunkel und mein Gemüt hat nach bunt und Farbe gerufen.
Und so hab ich mich gestern an die Seifentöpfe gestellt und eine bunte Seife gesiedet.


7 Farben (wobei das Rot sich hinter dem Pink versteckt), ein leicht modifiziertes 25er Rezept, ein fröhlichmachender Duft und tataaaaa … das Gemüt freut sich!

Der Seife zu Ehren hat sich heute auch die Sonne hervorgewagt und scheint kräftig von einem strahlend blauen Himmel und hat tatsächlich schon Kraft.
Die Vogerl zwitschern wie im Frühling und Claudias Gemüt mach ein paar Luftsprünge.

Rezept für eine sehr helle Seife:
je 25% Sonnenblume ho, Kokosöl und Schmalz, 21% Distel ho und 4% Rizinusöl
Duft:
eine ätherische Mischung aus Bergamotte, Litsea Cubeba, Sandelholz und Patchouli

Alles in Allem jetzt keine besondere Seife.
Rezept wie immer, Swirl wie immer, Duft auch nix Neues – trotzdem erfreut sie mich sehr.

Erst monatelang nix …

… und dann drei Posts innerhalb einer Woche!
Was soll ich sagen, ich hab ein wenig Zeit, meine Vorräte sind dramatisch zusammengeschrumpft und mich juckts gewaltig in den Seifenfingern …

Gestern war mir nach einem neuen Rezept.
Sesamöl wolllte ich auf jeden Fall in meiner Seife haben, Ziegenmilch und Sole auch und auf Einzelformen hatte ich auch mal wieder Lust.

So sind diese Schönheiten entstanden.

Ich muss sagen, dass mich diese unglaublich erfreut.
Sie fühlt sich herrlich an.

Und obwohl der Leim ordentlich angedickt hat, womit ich gar nicht gerechnet hatte, sind die Luftlöcher in der Seife sehr gering.

Rezept:
26% Babassu Bio
20% Sesamöl Bio
20% Olivenöl Bio
15% Reiskeimöl
15% Cupuacubutter
4% Rizi
ein Teelöffel Kaolin

Lauge: gesättigte Sole 1:1,5, die restliche Flüssigkeit in Form von Ziegenmilcheiswürfeln in die geschmolzenen Fette

Duft: eine Mischung aus Teakwood & Cardamom (NG) und den ÄÖs Bergamottte, Zitrone und Limette
Und ich muss sagen, diese Mischung duftet unglaublich gut.
Frisch und sauber, mit einer holzigen ein wenig fruchtigen Note.

So und weil das Jucken noch nicht aufgehört hat, geh ich in mein Seifenkammerl und werde mich an eine bunte Seife wagen.

Königlich …

… zumindest von den Farben her, sollte diese Seife werden.
Mir schwebte ein schönes Königsblau mit Gold vor.
Leider hat mir die Sole beim Blau einen kleinen Strich durch die Rechnung gemacht.
Es ist nicht dunkel genug geworden.

Dafür schimmert das Gold so richtig toll und so bin ich doch sehr zufrieden.
Auch stempeln hat sie sich gut lassen und duften tut sie auch sehr gut.

Das Rezept ist das normale Traumschaum (mit Olive also) und mit viel Seide und die Laugenflüssigkeit war gesättigte Sole.
Duft: eine angenehm frisch-herbe Mischung aus Teakwood & Cardamon (NG) und den ÄÖs Litsea Cubeba, Bergamotte naturident, Zitrone, Limette, Zedernholz, Amyris und Patchouli.