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Und noch einmal bunt …

… bevor ich meine jährliche Natur pur – Serie starte.

Weil ich die Farben des Regenbogens immer ganz besonders liebe und mir das Durchscheinende der letzten Seife so gut gefallen hat, musste das gleiche Rezept nochmal für eine Bügel-Swirl Seife herhalten.

Nix Besonderes, nix Neues, aber sie zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht.
Leider ist mir mir das Brett mit den Seifen umgekippt, sodass die einer oder andere Seife jetzt leicht verdellt ist, aber dadurch dass kein Salz in der Seife ist, konnte ich die schlimmsten Dellen zurecht drücken.

Ganz glatt und luftblasenfrei ist sie wieder.
Und aufgrund der ganz „nackten“ Lauge (also nur Wasser und NaOH) strahlen die Farben und der ungefärbte Teil ist leicht durchscheinend.

Rezept: 70% Sonnenblume HO, 22% Kokos und je 4% Kakaobutter und Rizinusöl
Duft: Orange, Zitrone, Grapefruit, Lemongras, Benzoe

Die muss jetzt eine Weile liegen, denn noch ist sie recht weich.

Die Weihnachtsproduktion geht weiter …

… der Seifensiedevirus hat mich wieder voll im Griff.
Und das genieße ich aus vollen Zügen.

Wie ir wisst, bin ich ja ein Fan von schlichten Seifen und ganz bunt ist eigentlich gar nicht so meins.
Und dann hab ich auf Instagramm eine schreiend bute Seife gesehen, die mich gefesselt hat und ich wusste, ich muss versuchen sie zu kopieren.
Also bin ich gestern zur Tat geschritten und hab in Farben geschwelgt.
Ich kann euch sagen, das war herrlich.
Gleichzeitig war ich echt nervös, denn obwohl diese SEife jetzt nicht das komplizierteste Muster hat, ist es doch essentiell, dass der Leim exakt die richtige Konsistenz hat und diese lange genug halten kann.

Ich muss sagen, ich bin sehr glücklich mit dem Ergebnis.

Die Farben knallen so richtig …

… die Seife ist wunderschön glatt …

… und sie duftet wunderbar nach Zitrusfrüchten …

Rezept: Natur pur mit Kakaobutter, allerdings ohne Salz und andere Zusatzstoffe
Duft: eine ÄÖ Mischung aus Lavendel, Lemongras, Zitrone und Grapefruit

Die nächste Seife ist eine Griechenlandseife.
Leider waren wir dank Corona seit zwei Jahren nicht in Griechenland und ich vermisse es sehr.
Aber ein lieber Kollege war vor kurzen auf Kefalonia und ich hab ihn gebeten mir ein wenig Sand mitzubringen, was er auch getan hat und als ob er es gewusst hat, auch Meerwasser.

Daher gibts auch heuer eine Griechenlandseife, von der er die Hälfte bekommen wird.

In der Seife ist Ziegenmilch und sie hat heftig gegelt, was für die Farbe und für die ein wenig unebene Haptik verantwortlich ist.

Ein Stück ist in einer Einzelform entstanden und ohne Gelphase geblieben, das ist viel heller und auch viel glatter.

Macht aber nix, die Seife ist klasse geworden.
Die Farbe stört mich sowieso nicht und das verhasste Unebene wäscht sich schnell glatt.

Rezept: Natur pur mit unserem „heiligen“ griechischen Olivenöl und Ziegenmilch
Duft: ÄÖ Mischung aus Orange, Zitrone, Petitgrain und etwas Lavendel

Lang, lang ists her …

… seit ich das letzte Mal gepostet hab.
Das Leben hat mich voll im Griff und hat mir wenig Zeit zum seifeln und noch weniger Muse zum Seifen fotografieren gelassen.
Aber jetzt neigt sich das Jahr dem Ende zu und Weihnachten rückt immer näher und meine Seifenkisten sind dramatisch leer.

Also hab ich gemacht, was ganz viele Seifensieder im September machen – ich hab angefangen meine Seifenvorräte aufzustocken.

Ein paar Seifen sind schon entstanden und die Kisten füllen sich langsam wieder und nachdem ich heute Zeit hatte und die Sonne doch die Wolken vertrieben  hat, hab ich meine Seifen zum Fotoshooting gebeten.

Den Anfang machen drei sehr schlichte Seifen (meine persönlichen Lieblinge):


Diese beiden Seifen sind nach einem 25er Rezept entstanden und sind mit frischen
ÄÖ-Mischungen beduftet.

Luxusstück:

Hier  war das Rezpet mein dekatentes „Buttrig zart“  – also mit Arganöl, statt dem Olivenöl und da ich noch immer Reste vom Stutenmilchpulver habe, ist davon auch etwas in die Seife gewandert.
Auch diese Seife duftet nach einer frischen ÄÖ-Mischung
Die Farbe kommt ausschließlich durch die Stutenmilch und die Gelphase.

Weiter gehts mit einer Seife, die ich ganz ok finde, aber die mir nicht ganz gelungen ist:

Die Oberfläche fühlt sich nicht ganz glatt an, was ich gar nicht mag und ich hab den Duft nicht sorgfältig genug untergerührt, wodurch sie ein wenig fleckig ist.
Aber sie riecht gut nach einer zitronigen ÄÖ Mischung und das Unebene wäscht sich rasch glatt.

Rezept war mein Traumschaum.

Krautig-Lavendelig-Frisch:

Duftet diese SEife, in der sich wieder ein 25er Rezept versteckt.

Regenbogenfarben:

sind meine Lieblingsfarben in Seife.
Ich finde die Kombi geht einfach immer.
Ich mag den Swirl und den Duft und somit die ganze Seife.

Rezept: Traumschaum
Duft: die ÄÖs Orange, Zitrone, Grapefruit, Mandarine rot und Benzoe

Und dann mein haptischer Favorit:

Diese Seife ist ein haptischer Traum.
Ganz, ganz glatt und bläschenfrei, obwohl der Leim ziemlich angedickt hat und ich mit dem Bügel beim swirlen schon massiv Widerstand gespürt hab.
Ich hab das Schlimmste befürchtet und war sehr überrascht, als ich ausgeformt und geschnitten hab.

Rezept: Seidenglatt
Duft: eine Lavendelige ÄÖ Mischung

Alle Bunten auf einen Blick:

Und damit verabschiede ich mich für heute wieder, aber ich denke nicht für so lange, wie beim letzten Mal.

Interessant …

… ist, wenn man ein als übles Schnellranzeröl verseift und ein gutes halbes Jahr später eine hervorragende und vollkommen ranzfreie Seife anwäscht.

Im August 2020 hab ich auf Anregung einer Freundin Leinsamen (oder auch Leinöl) verseift.
Foto von damals:

Leinöl ist als fieser Schnellranzer unter den Seifensiedern bekannt und sollte (wie alle Schnellranzer) nicht höher als 10 % verseift werden, wobei in diesem speziellem Fall die meisten Sieder generell ihre Finger von dem Öl lassen.
Hier mein Beitrag von August 2020. – bissl runterscrollen. 

Ich für meinen Teil aber nicht mehr.
Ich war skeptisch, das muss ich zugeben.
Nach ein paar Wochen hat meine Seife braune Flecken entwickelt, die aber trocken und auch ansonsten unauffällig waren.
So haben wir die meisten Stücke schnell verwaschen, bis auf zwei.
Diese beiden haben vergessen, in Papier eingewickelt, in meinem Seifenregal gelegen.
Bis heute.
Beim Seife schlichten ist mir das Päckchen in die Hände gefallen und ich hab es aufgemacht und erwartet grauslich stinkende, ölig-klebrige, mit braunen Flecken übersähte Seifenstücke zu finden.
Aber nix da!
Die Überraschung war groß, denn einerseits hat sich die ehemals fast weiße Seife in ein hübsches hellbraun verfärbt (nur die Ränder sind hell geblieben), andererseits ist sie vollkommen trocken und glatt und riecht absolut nicht schlecht, sondern im Gegenteil, sogar sehr angenehm.

Angewaschen hab ich sie natürlich auch und bin nicht enttäuscht worden.

Feiner, cremiger Schaum und angenehm zur Haut.

Ein Stück hab ich noch und das darf auch noch liegen bleiben, aber ich denke, das war nicht die letzte Seife mit Leinöl!.

Ein Lebenszeichen …

… gibts heut mal wieder von mir.
Die Abstände meiner Posts werden irgendwie immer länger.
Das tut mir leid, denn eigentlich liebe ich es zu bloggen.
Aber naja, das Leben kommt halt häufig dazwischen.

Viel geseifelt hab ich tatsächlich nicht, in den letzten Monaten.
Gerade soviel, dass ich genug Seife für uns, Freunde und Familie zu Hause hatte.
Und wenn ich geseifelt hab, dann waren es fast immer ungefärbte Seifen, oder generell optisch nicht spektakulär.
Oder ich hatte keine Lust, oder Zeit, oder kein gutes Licht zum Fotografieren.

Heut aber scheint die Sonne, ich hab frei und auch Zeit und Lust und so melde ich mich zurück, allerdings immer noch mit unspektakulären Seifen.

Den Anfang machen meine diesjährigen „Natur pur – Seifen“.

Wie immer nach meinem üblichen Rezept gesiedet und wie immer nur mit Naturfarben gefärbt – von links nach rechts:
Ungefärbt
Orange  – mit Paprikaölauszug gefärbt
Gelb – mit reduzierter Laugenflüssigkeit und einem Hipp-Gläschen Karottenpüree in die flüssigen Fette püriert
Lila – mit Alkannaölauszug

Beduftet sind alle mit ÄÖ-Mischungen
Nix Neues also und auch nix Spektakuläres, aber heißgeliebt!

Weiter gehts mit zwei ziemlich bunten Seifen, die an dunklen Tagen entstanden sind.

Die Erste ist nicht so wirklich mein Fall, vom Muster und von der Haptik her, aber sie ist schon ok und sie riecht gut.

Die Zweite aber mag ich sehr.
Die feinen Linien sind hübsch, die Haptik ist ein Traum und riechen tut sie auch noch super gut.
Was will man mehr von einer Seife.

Rezept (bei beiden Seifen): ein simples 25er
Duft: Zitruslastige ÄÖ-Mischungen

Honigseife darf auch nie fehlen, bei uns im Haus und so hab ich mich ans Werk gemacht.
Der erste Versuch ging gründlich in die Hose und ich weiß bis heute nicht warum.
Wie fast immer hab ich eine OHP gemacht, denn Honigseife mag ich tatsächlich am liebsten als OHP.
Vom Aussehen her, mag ich den rustikaleren Look bei HOnigseifen lieber und durch die Heißverseifung bekomme ich einfach mehr Honig in der Seife unter und dieser ist dann auch noch (relativ) unverändert in der Seife vorhanden und musste nicht mit der Lauge kämpfen.
Wie auch immer …
Ich bin jetzt nicht unbedingt ein Neuling, was OHPs betrifft und auch nicht bei der Verarbeitung von Honig.
Nichts desto Trotz hat sich mein verseifter Seifenleim, bei der Zugabe von Honig, Milch und Duft sofort dunkel verfärbt (also wirklich Schokoladebraun) und hat sofort nach verkokelten Karamell gerochen.
Klar, dem Honig ists zu warm geworden, nur warum ist mir ein Rätsel!
Ich hab im Wasserbad verseift und das auch nicht wärmer als üblich und bin generell vorgegangen wie immer.
Na egal, es ist wie es ist.
Fotos hab ich gar keine gemacht, denn die Seife ist direkt in die „Aussalzkiste“ gewandert.

Beim nachfolgendem Versuch hat dann alles geklappt und die Seife wurde wie sie sollte.

Rezept: wieder ein 25er
nach der Verseifung kamen dazu:
20% Honig, ein Schluck Milch, Propolisextrakt und der Duft.
Duft: eine Mischung aus Beeswax (Behawe) und einem Honey I washed the kids – Dupe von NG

So und weils bald Frühling ist und meine Eltern nach einer Gärtnerhändeschrubbelseife verlangt haben, bin ich auch dieszbezüglich ans Werk gegangen.

Ebenfalls ganz simpel und unaufregend.
Aber genauso sollte sie sein.

Rezept: Natur pur
Schrubbel: verschiedene Kräuter und etwas Kaffeepulver
Duft: Zitronenverbene von den Verseifern

So!
Das wars!
Eh ganz schön lang, dieser Post und ich hoffe ich hab euch nicht gelangweilt, bzw. seid ihr vermutlich eh schon vorher ausgestiegen, bis ihr das hier lest.
Allen dies bis zum Ende durchgehalten haben … DANKESCHÖN!

Genießt die Sonne und die verrückten 17 Grad (Ende Februar), bis bald …

Dekadenter Luxus …

… ist diese Seife und definitiv die nächste Seife, die zum Großteil von uns selbst verwaschen werden wird.

Das Rezept „Buttrig zart“ in der Variante mit Arganöl hat dafür her halten müssen.

Abgesehen von den Luxus-Zutaten ist es – so wie wir es am liebsten wollen, eine absolut schlichte Seife.

Die winzigen schwarzen Pünktchen sind Vanillesamen, die ich einfach entzückend finde und die man nur sieht, aber nicht spürt (zum Glück).
Der Duft ist zum hineinlegen kuschlig und ich freu mich schon sehr, diese Seife jetzt im Winter zu verwaschen.

Rezept:
30% Arganöl
26% Reiskeimöl
26% Babassuöl
10% Kakaobutter
4% Jojoba
4% Rizinusöl

Duft:
eine wunderschöne Mischung aus viel Benzoe und zitrussigen ÄÖs (Orange, Grapefruit, Zitrone, Bergamotte)

Die nächste Seife mal wieder eine mit ein wenig Farbe.

Das Gold glitzert, durch sehr viel goldenes Mica und weißen Glitzer, richtig heftig.

Das Rezept für diese Seife ist ein schlichtes 25er.
Der Duft ist „Warm Amber & Frankincense“ von Gracefruit.

Und dann haben wir gestern noch …


… ein paar Kastanien gesammelt.
Geviertelt trocknen sie jetzt im Obstnetz für späteren Einsatz, aber eine gute Handvoll hab ich gestern noch mit kochendem Wasser aufgegossen und damit heute den Startschuß für meine diesjährige „Natur pur“-Serie gelegt.
Auf diese Seifenserie freu ich mich jedes Jahr aufs Neue und auch wenn sie nur in klitzekleinen Details voneinander abweicht, liebe ich es, diese zu machen.
Heuer werde ich sie erstmals in Einzelformen sieden und nicht vom Block schneiden und mit meinem schönen Olivenstempel stempeln.
Paprikapulver zieht schon im Olivenöl und auch das Alkannaöl ist fertig ausgezogen.

Ich hoffe ihr genießt den herrlichen Herbstsonntag (bei uns ist strahlend blauer Himmel und es hat angenehme 18 Grad) und startet morgen gemütlich in eine neue Arbeitswoche.

Habt es gut und bleibt gesund!

Nur für mich …

… ist diese Seife!

Ganz schlicht und einfach, wie ich es am meisten liebe!
Aber mit einem herrlichen Duft nach Sommer.
Die einzige Zierde sind ein paar Ringelblumenblüten am Topping.

In Natura ist sie nicht ganz so weiß, wie sie am Foto erscheint, aber schon recht hell.
Ich mag auch diesen cremigen Weißton sehr, noch viel lieber, als so ganz strahlend weiße Seifen.
Insgesamt freu ich mich total über diese Seife, vor allem weil sie so herrlich duftet.
Ich habs ja schon öfter mal geschrieben, dass ich den Delial Sonnencremeduft meiner Kindheit (also aus den 70ern) super geliebt hab und immer wenn etwas ähnlich duftet, bei mir ein „ich wills unbedingt haben“-Gefühl einsetzt.
Alles was ich weiß über diesen Duft ist, das Neroli drin war und Bergamotte.
Diese Komponenten sind auch in dieser Seife drin.
Da ich aber immer nach Nase mische, ist der Duft immer ein wenig anders, was mich aber gar nicht stört.
Das Rezept hier ist mein „Seidenglatt“ (bei Interesse bitte unter dem Punkt „Lieblingsrezepte“ nachlesen.
Der Duft ist eine Mischung aus:
Gingko Limette, Orange, Bergamotte, Limette, Petitgrain und Neroli naturident

Genießt das herrliche Herbstwetter und habt noch einen schönen Restsonntag!

Lang, lang ists her …

… das ich gebloggt habe.
Irgendwie hat mich das Leben voll in Beschlag genommen und ich hab fast gar nicht gesiedet.
Und wenn, hatte ich keine Zeit, oder Lust Fotos zu machen.
Aber gerade bin ich unverhofft ein paar Tage zu Hause und nachdem meine Vorräte bedenklich zusammengeschrumpft sind, musst ich nachlegen.
Zeit und Muse zum Fotografieren habe ich auch und so hab ich mal wieder Futter für meine Seite.

Los gehts mit einer einfachen und doch sehr geliebten Seife:

Der Stempel sagts schon, es ist eine Natur pur – Seife, ohne Schnickschnack, aber herrlich duftend!

Rezept: Natur pur
Duft: eine äth. Mischung aus zitrussigen Ölen

Die nächste Seife ist ein nachgemachtes Experiment.
Eine liebe Freundin von mir, hat sie um Weihnachten herum genauso gemacht und so von ihr geschwärmt, dass ich auch musste.
Das Experimentelle daran ist, dass sie 20% Leinsamenöl beinhaltet.
Leinsamenöl hab ich bisher immer vermieden, da es als übler Schnellranzer verschrien ist.
Aber die Seife meiner Freundin ist bis heute vollkommen in Ordnung.

Hier ist das Rezept mein Traumschaum (mit Olivenöl) und die 20% Reiskeimöl wurden mit Leinsamenöl ersetzt.
Als Laugenflüssigkeit hab ich – auch nach Vorbild – Leinsamengel verwendet.
Die Seife ist unbeduftet und riecht herrlich nussig.
Ich bin gespannt, ob sie durchhält.
Ich werde sie beobachten und gegegenenfalls einfrieren.
Danke liebe Asja, für deine Inspiration und Freundschaft.

Weiter gehts mit einer Seife, die ich für die Bäuerin meines Vertrauens gemacht hab.
Auf diesen Bauernhof in der Steiermark fahren wir jedes Jahr, seit ich ein Kind war.
Oft auch mehrmals im Jahr.
Dort ist mein Kraftort und ich freu mich jedes Mal, wenn wir heimfahren müssen, schon aufs nächste Mal.

Wie es sich für eine Steiermark-Seife gehört, ist ordentlich Kürbiskernöl drin.

Rezept: 30% Kürbiskernöl, 10% Olivenöl, 20% Reiskeimöl, 26% Babassu, 10% Kakaobutter, 4% Rizinusöl
Duft: keiner, das Kürbiskernöl duftet von alleine sehr herrlich

Ja und dann …
… zwei Seifen mit Farbe.

Nr. 1 – eine Seife, für dich ich Farben verwendet hab, die mir eine andere liebe Freundin aus Deutschland geschickt hat, gemeinsam mit Hühnergöttern.
Hühnergötter sind – für alle, die sie nicht kennen (wie ich auch) – Steine, die man am Stand der Nord-, bzw. Ostsee findet.
Meist Feuersteine, die ein Loch drin haben.
Hühnergötter sollen beschützen und wer kann in der heutigen Zeit Schutz nicht gebrauchen?

Rezept: Traumschaum
Duft: Jap. Grapefruit
Danke liebe Angelika, für die Farben, die Hühnergötter, aber vor allem für deine Freundschaft!

Und last, but not least …
Eine Seife, die zur Gänze für die beste aller Chefinnen gesiedet wurde.
Sie liebt diesen Duft!
Danke liebste Alena für ALLES!

Sakura = Kirschblüte
jap. Cherry Blossom von NG (mein letzter Rest) gibt der Seife ihren Namen und der Kirschblütenstempel den letzten Schliff.

Rezept: Traumschaum mit Sonnenblumenöl HO, statt Olive
Duft: siehe oben

So, das wars mal wieder fürs Erste.
Nachdem ich heut noch daheim bin, werde ich die Seifentöpfe nochmal beanspruchen.
Salzseife ist auf jeden Fall geplant!

Machts gut und bleibts gesund!

Walpurgisnacht …

… ist die Nacht um Kräuterseifen zu sieden.
Für mich zumindest.
Und für viele andere Sieder ebenfalls.
Oft, so auch dieses Jahr, läuft im Seifentreff ein virtuelles Gemeinschaftssieden, an Walpurgis – „rudeln“ genannt.
Und da ich heuer genau am letzten April und ersten Mai frei hatte, hab ich mich gefreut mitmachen zu können.
Zwar hats mit der Nacht nicht ganz geklappt, aber das ist auch nicht so wichtig.
Am 1. Mai sind dann bei mir 2 Seifen entstanden.

Als erstes natürlich die klassische, rustikale Kräuterseife (Kräuterseifen müssen bei mir immer richtig rustikale Brocken sein):

Diese ist eigentlich gar nicht rustikal genug. Aber irgendwie ist es ganz schön schwer und ich bin schon recht stolz auf mich, dass es geschafft hab, nach einigen Jahren des ungenutzten Besitzes, meine Wellenspachtel eingeweiht zu haben!

Diese Seife besteht aus:
25% Kokosöl, 21% Schmalz, 50% Olivenöl und 4% Rizi und ca. 20g Cold Cream, die ich nicht mehr für meine Hände benutzen wollte.

Beduftet ist die Gute mit einer ätherischen Ölmischung aus Rosmarin, Litsea, Wachholderholz, Pfefferminze und Patchouli.

Die Laugenflüssigkeit war starker Schachtelhalmtee und an Kräutern ist drin, Frauenmantel, Johanniskraut, Zitronenmelisse und Holunderblüte.

Die zweite Seife ist ebenfalls eine ganz natürliche, aber ohne „Schrubbel“.

Diese Seife gefällt mir unglaublich gut.
Sie ist ganz samtig und „weich“.

Und der Schaum erst!
Der ist wirklich grenzgenial!
Hier nur ein paar mal in meinen Händen gedreht:

Und hier ein wenig öfter:

Das Rezept besteht aus lauter Restlölen und ich habs mir gar nicht genau notiert.
Aber drin ist Avocadoöl, Olivenöl, Hanföl, Kakaobutter, Kokosöl, und nochmal ca. 20g der  Cold Cream (siehe oben).
Außerdem ist Spirulinapulver drin, dass das Grün der Öle unterstützt.

Beduftet ist sie mit:
Litsea, Wachholderholz, Pfefferminze, Amyris, Lavendel und Patchouli.

Alles in allem mag ich meine zwei Walburgisseifen wirklich sehr.

Seid mir gegrüßt und bleibts weiterhin gesund!

Eine Kopie und ein Versuch …

… sind mir voriges Wochenende aus den Seifentöpfen gehüpft.
Auf Instagram ist mir eine Seife begegnet, die ich einfach nur atemberaubend fand.
Diese hier  und ich hab mich gezwungen gesehen, sie nachzumachen.
Was soll ich sagen, es ist mir nicht so ganz gelungen.

Also ok, ich find sie nicht schlecht, aber verglichen mit dem Original ist noch recht viel Luft nach oben.

Ich hatte zuviel Leim, sodass nicht alles in die Form gepasst hat Und auch die Farben sind nicht strahlend genug.
Aber naja, man kann nicht alles haben, schau ma mal, ob ich es nochmal versuche.
Rezept: ein 25er aus Kokos, Palm, Mandelöl und Olivenöl
Duft: eine sehr zitronige ÄÖ Mischung

Und dann hab ich eine drei Jahre alte reine Olivenölseife angewaschen, die mich absolut begeistert hat!
Die, die so beeindruckende Schleimfäden gezogen hat: hier zu sehen .
Diese Seife schäumt so derartig gut, dass hätte ich nie für möglich gehalten.
Ich, die ich immer behauptet hab, reine Olivenölseifen schäumen nicht, egal wie alt sie werden.
Zumindest bei mir nicht.
Aber nein!
Ich muss eingestehen, sie können das durchaus!
Viel und üppiger, feinporig-cremiger Schaum und keine Schleimfäden!
Herrlich.
Ein Genuss!
Ob das am Kastaniensud gelegen hat?!
Vermutlich!
Naja und deshalb hab ich wieder eine reine Olivenölseife mit Kastaniensud gesiedet.
Und weil mir das Eiklar in der „schwedischen Lanolinseife“ so gut gefallen hat, hab ich ich auch noch ein Eiklar in die Fette püriert.

Leider sieht man einen leichten Gelkern, aber was solls.
Ansonsten ist die Seife absolut glatt und samtig und einfach nur herrlich.
Diese hab ich doch tatsächlich, auch im zarten Alter von ein paar Tagen, nicht zum Schleimfäden ziehen gebracht.
Ich bin sehr gespannt, wie sie sich entwickelt und ob sie mir in drei Jahren auch solche Freude bereitet, wie die letzte.

Rezept: 100% Olivenöl und ein Eiklar
Laugenflüssigkeit: Kastaniensud (von getrockneten Kastanienstücken)
Duft: eine Mischung aus den ÄÖs Lavendel, Bergamotte, Petitgrain, Zitrone, Grapefruit und Limette

Nachtrag:
Nachdem ich gerade für den Seifentreff Schaumfotos gemacht hab, möchte ich sie natürlich auch hier zeigen.
Hier also Schaumfotos meiner 3-jährigen puren Olivenölseife mit Kastaniensud:

Einmal nur kurz aufgeschäumt…

Und ein paar mal länger in den HÄnden gedreht…

Also ich find ja schon, dass sich dieser Schaum sehen lassen kann, schon überhaupt für eine reine Olivenölseife!

Ich wünsch euch allen ein schönes Wochenende, genießt die neue Freiheit, aber bitte mit Vernunft und Maske.
Ich werde arbeiten, auch mit Vernunft und Maske.
Nachti!