100% Natur, Seife
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Ich hab sie jetzt auch, oder wenn Google Maps das Signal verliert…

First things first – ich hab sie jetzt auch … die tollen Handschmeichlerformen!

Also eigentlich hab ich sie schon eine ganze Weile.
Seit 4 Wochen nahezu.
Bevor ihr euch über meine unglaubliche Geduld wundert, die ich ja sonst nicht an den Tag
lege …
Also ich war im Urlaub.
In Griechenland.
Auf Thassos, genauer gesagt.
Wenn man mal davon absieht, dass wir in Griechenland eigentlich unser österreichisches Wetter hatte, während Österreich (zumindest Wien) ordentlich geschwitzt hat, wars ein perfekter Urlaub.
Diese Insel ist wirklich traumhaft schön.
Extrem grün – kein Wunder bei dem Wetter (wir hatten von den 4 üblichen Regentagen zu dieser Jahreszeit – 5! und wir hatten Temperaturen zwischen 16! in Worten SECHZEHN! und 26 Grad, Gewitter, und ja eben Regen!).
Wie auch immer, wir haben uns wunderbar erholt, ich hatte meinen geliebten Sand zwischen den Zehen, das Meer um und in der Nase und die Sonne (wenn auch seltener als gewünscht) auf der Haut.
Wir haben mit dem Jeep die Insel erkundet.
So gut erkundet, dass wir fast in den Bergen verloren gegangen sind (und zwar buchstäblich – Google Maps hat uns erst ins Nichts geführt um uns dann “lost signal” zuzuraunen und wir durften schauen, wie wir wieder heil vom Berg runter kommen, keine Ahnung habend, wo wir uns eigentlich befinden).
Erst wars ja noch lustig, aber irgendwann hatten wir nur noch Geröll und Felsen unter den Rädern und es war steil in alle Richtungen, da wars dann vorbei mit dem Spaß.
Auf der einen Seite gings steil hinauf, auf der anderen steil hinunter und das Auto hing eigentlich immer sehr schräg da und ich hab mir wirklich Sorgen gemacht, dass der sandige Boden unter uns weg bricht und wir die steile Halde runter kugeln. Da wars dann vorbei mit dem Spaß.
Zurück konnten wir nicht, also blieb nur irgendwie schauen, dass wir heil wieder runter kommen.
Die Option zu Fuß runter zu gehen wäre mir zwar lieber gewesen, aber ich schätze der Autovermietung nicht unbedingt, mal ganz davon abgesehen, dass ich schuhtechnisch (Stichwort “Halbschuh-, bzw. Flipfloptourist”) auch nicht wirklich dafür ausgerüstet war.
Ich schwöre, ich hätte am liebsten den Boden geküsst, als wir wieder Asphalt unter den Rädern hatten.
Wir haben es aber unbeschadet überstanden (der brave Jimny auch), aber mein Bedarf an Abenteuern war an diesem Tag gedeckt.

Aber jetzt zu der Seife, der Urlaubsseife wohlgemerkt.
Ganz, ganz schlicht kommt sie daher, wie fast alle meine “besonderen” Seifen.
Gesiedet mit (unter anderem) wunderbaren griechischen Olivenöl, in dem ich einen ganzen Haufen duftender Cistrosen (gesammelt auf Thassos) mazeriert hab.
Leider ist der Duft nicht in das Öl übergegangen, wie ich mir ein bisschen erhofft hab.
Laugenflüssigkeit war Meerwasser, das ich wie immer mit nach Hause gebracht hab.
Und beduftet ist sie mit ÄÖ Orange extrastark (ich liebe frisch gepressten Orangensaft in Griechenland am Strand).

Und ich hab mir eine Muschel gekauft, in so einem Touristenladen, um sie mir Silikon abzuformen und ich bin ganz glücklich mit dem Ergebnis.

Rezept:
70% Olivenöl, 22% Kokosöl, 4% Sheabutter, 4% Rizinusöl, Meersalzlauge und etwas Zucker.
Duft:
Orangenöl extrastark

Da der Post ohnehin schon lang genug ist, erspar ich euch die Urlaubsbilder  – fürs Erste.

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