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Keine Luftbläschen mehr…

…die mein genialer und heißgeliebter Seifenschneider aus der Seife ziehen kann.
Denn endlich hab ich den Dreh raus, wie man sich wirklich gar keine Luft mehr in den Seifenleim rührt.
Ich hab echt lang gebraucht, dabei ist es sooo einfach.
Ich tauche den Stabmixer schräg in die geschmolzenen Fette und stampfe dann damit auf, da kommen schon mal einige Luftblasen zu Tage und dann rühr ich noch ordentlich mit ausgeschaltetem Mixer in der Fettmischung herum, bis keine Luft mehr aufsteigt.
Wenn man die Fettmischung, mit dem Stabmixer drin, noch so lange stehen lässt, bis sich alle Bläschen verzupft haben, am besten während die Lauge abkühlt, dann hat man schon fast gewonnen.

Dann ist es noch wichtig dass man vorsichtig mixt, dabei aufpasst, dass man mit dem eingeschalteten Mixer nicht zu dicht unter die Oberfläche kommt und den Stabmixer erst aus dem Seifenleim nimmt, wenn die gewünschte Konsistenz erreicht ist, dann bekommt man eine wirklich komplett Luftbläschen freie Seife.

Das Ganze ist nur relevant, wenn man mit Draht schneidet. Denn Drahtschneider haben die Angewohnheit, alle auch nur mikroskopisch kleinen Luftbläschen, aus der Seife rauszuziehen. Was jetzt nicht tragisch ist, mich aber immens stört.

Und diese Seife hab ich gestern gesiedet:

Sie besteht aus je 35% Sonnenblumenöl High Oleic und Mandelöl, 26% Kokos und 4% Rizinus. Seide darf natürlich auch nicht fehlen und beduftet ist sie mit Awapuhi Seaberry und Salty Sailor.

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