Rezepte
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Mir ist fad …

… weil ich bin krank.
Also jetzt nicht totalsterbenselendkrank, aber meine Stimme hat sich komplett verabschiedet – ich kann noch nicht mal krächzen und weil mein Job viel reden bedeutet und ich absolutes Sprechverbot hab, bin ich schweigend daheim.
Wer mich persönlich kennt weiß, dass das fast die größte Strafe für mich ist.
ICH KANN UND DARF NICHT REDEN!
ICH!
So ist es sehr still im Hause Mini, denn der Mann steht nicht auf Monologe und telefonieren fallt auch aus.
Nachdem ich jetzt drei Tage das Bett gehütet hab und mir langsam aber sicher das Kreuz weh tut, von der Liegerei, musste ich heute was Produktives machen.
Mein Gesichtsöl war aus und meine Ringelblumensalbe auch, bis auf ein klitzekleines Resterl.
Außerdem ist mir ein Döschen von einem Balsam in die Hände gefallen, das ich vor Monaten gemacht hab und das zu einem Großteil aus Cupuacu Butter bestand.
Der Balsam hat mir anfangs überhaupt nicht gefallen und jetzt kann ich die Hände nicht davon lassen.
Ich denke Cupuacu Butter ist ein neuer Favorit von mir.
Normalerweise mach ich solche Sachen ja gerne nach Augenmaß, aber irgendwann vor einiger Zeit, hab ich mal versprochen, nach und nach Rezepte von meinen Pflegeartikeln zu posten und so dachte ich heute, jetzt ist der richtige Zeitpunkt dafür damit mal anzufangen.

Anfang macht meine Ringelblumensalbe ca. 80 g:.
Zutaten: 
– 55 g Ringelblumenauszug (meiner ist selbst gemacht)
– 15 g Lanolin anhydrat
–  5 g Bienenwachs (von der Imkerin unseres Vertrauens und herrlich duftend)
–  3 g Propolisextrakt

Herstellung: 
Die Fette schmelzen und runterkühlen bis alles nur noch warm, aber nicht mehr heiß ist.
Dann das Propolisextrakt mit dem Handmixer einrühren.
Das geht am besten, wenn die Masse schon anfängt anzuziehen.
Wenn alles schön cremig gerührt ist in einen sauberen Tiegel abfüllen und gut ists.
Durch das Rühren mit dem Mixer wird die Salbe so richtig schön cremig von der Textur und der Propolisextrakt ist gut zur Haut (klar) aber er gibt der Salbe auch einen herrlichen Duft.

Weiter gehts mit meinem Gesichtsöl – ca. 16 g:
Zutaten (das ist bei mir nicht immer gleich, ich verwende worauf ich Lust hab, aber es gibt ein paar Konstante, die ich mit einem Sternchen kennzeichne)
– 10g Basisöl (das kann alles Mögliche sein, was eurer Haut gefällt – bei mir ist es diesmal Traubenkernöl)
–  2g Wildrosenöl* (ein herrliches Hautöl)
–  2g Squalan* ( hilft unter Anderem das Serum besser einziehen zu lassen)
–  2g Algenöl
–  1g Himbeernüsschenöl (Anti Aging)
–  1g Karottenöl* (sorgt für ein frischeres Aussehen – aber Vorsicht, nicht zu viel verwenden)
–  0,3 g Cetyl Alcohol* (hilft auch wieder das Einziehverhalten zu verbessern und gibt ein schönes seidiges Gefühl auf der Haut)

Herstellung: 
Alles zusammenmischen und schmelzen und in einen Pumpspender füllen.

Seidenbutter – ca. 70g:
Zutaten:
– 20g Basisöl (bei mir hier auch wieder Traubenkernöl)
– 14g Cupuacu Butter*
– 10g Mango Butter
– 10g Babassu unraff. und Bio*
–  5g Vanilleauszug (selbstgemacht aus Jojoba und Vanilleschoten)
–  5g Squalan*
–  5g Algenöl
–  1,4g Cetylalkohol*
–  1 Blubb (anders kann man das nicht dosieren) Vit. E*

Herstellung: 
Alles gemeinsam im Wasserbad schmelzen.
Ich hab gerne ein wenig Stärke in solchen Sachen, also hab ich 2g kosmetische Reisstärke und 1g Sericite Silk Mica in die geschmolzenen Fette gerührt, weil es damit ein seidigeres Finish Gefühl auf der Haut gibt.
Alles gut auskühlen lassen und wenns anfängt fest zu werden, mit dem Handmixer ein bissl aufschlagen, sodass die Pülverchen schön in der Fettmischung verteilt bleiben.
Wer mag kanns natürlich auch wie Shea Sahne aufschlagen.

Einen Teil der Seidenbutter hab ich abgezweigt und noch Wildrosenöl dazu gemischt, das ist jetzt mein Nachtbalsam den ich noch mit äth. Weihrauchöl und Mandarinenöl aufgepeppt hab, die Beide sowohl herrlich duften, als auch eine gute Wirkung auf die Haut haben.

Und so sehen meine heutigen Werke aus:

Ist jetzt absolut nix Besonderes, oder Ausgefallenes, oder noch nie Dagewesenes, aber ich liebe all diese Pflegeartikel, die mir ein herrlich gutes Gefühl von Luxus geben.

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