Seife
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Gestern Abend …

… hat es mich in den Fingern gejuckt und ich hab mich in die Seifenküche gestellt und eine ganz schlichte Soleseife gemacht.
Inspiriert von den – wie ich finde – wunderschön schlichten, oder rustikalen Marseiller Seifen – die ich irgendwie nirgendwo gefunden habe, um sie zu kaufen – bin ich einfach selbst ans Werk geschritten.
Gewählt hab ich ein leicht abgewandeltes 25er Rezept und wie gesagt, die Laugenflüssigkeit sollte Sole sein.
Eine schlichte, sommerliche Seife wollte ich haben.
Und eine schlichte, sommerliche Seife hab ich bekommen.
Sie duftet herrlich nach der Sonnencreme (oder wenigstens so ähnlich) meiner Kindheit – ja genau, die Delial in der gelben Flasche mit der braunen Schrift.
Der Duft, der mich seit jeher an den Strand von Italien versetzt, oder an einen Kärtner See.
Und ja, ich bin ein ein Kind der 70er.

Ein bissl Bauchweh hatte ich wegen dem Stempel, den eine Soleseife, gestempelt mit einem normalen Gummistempel, könnte schwierig sein.
Aber nein, wars nicht.
Im Gegenteil, sie hat sich (noch heiß) ganz wunderbar stempeln lassen.

Und hier ist sie:

Wie gesagt, ganz schlicht.
Rezept: 35% Olive (das gute heilige Olivenöl), 25% Kokos, 25% Schmalz, 11% Erdnuss und 4% Rizi
LF: gesättigte Sole
Duft: meine Delial-Mischung aus Ginkgo Limette, Honeysuckle und Neroli naturident

Und weil mich die ganz rustikalen Seifen aus Frankreich auch unglaublich angemacht haben, sind gerade noch zwei Seifen im Werden.
Schönen Sonntag noch …

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